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Eine fabelhafte Weltreise!

"Lampenfieber"-Finale der drei Caritas-Ogatas

Straßenräuber in Rio

Bereits zum dritten Mal in Folge fand das theaterpädagogische Sprachprojekt „Lampenfieber“ in den Caritas-Ogatas statt. Dieses Mal lernten die Grundschüler der Kardinal-von-Galen-, der Leo- und der Osterfeldschule die Welt der Fabeln kennen. Dabei war die spielerische Sprachförderung, insbesondere für Kinder mit Migrationshintergrund, von zentraler Bedeutung. „Die Sprache ist ein Baustein, der im Berufsleben Fenster öffnet“, erklärt Margret Banken-Konrad vom Caritasverband Lünen-Selm-Werne.

Bei dem Theaterstück „Eine fabelhafte Weltreise“ geht es inhaltlich darum, dass einige Kinder Fabeln als ziemlich angestaubt und veraltet empfinden. Die schlauen Sprüche der Fabeltiere hängen ihnen – ebenso wie die Ratschläge und Mahnungen ihrer Eltern – manchmal zum Halse heraus. Daher wünschen die Kinder die haarigen Moralapostel geradewegs ins Museum. Auch Löwe, Fuchs und Maus finden, dass es höchste Zeit für einen Tapetenwechsel ist. Aber ausgerechnet ins Museum? Wäre eine kleine Weltreise nicht viel schöner? Der Wunsch ist kaum ausgesprochen, da erscheint auch schon eine kleine Fee, um ihn zu erfüllen. Sie übernimmt gekonnt die Reiseleitung und führt die Tiere einmal rund um den Globus. Von Afrika, über Russland nach Südamerika.

Von den heimischen Feen lernen sie eine Menge über die fremden Länder, interessieren sich jedoch hauptsächlich für die dort lebenden Kinder und ihre Geschichten. So beobachten sie die eine oder andere Szene im Klassenzimmer oder auf dem Schulhof. Dabei bemerken sie, dass selbst auf der anderen Seite der Erdkugel nicht alles eitel Sonnenschein ist. Guter Rat ist auch hier teuer. So staunen die Fabeltiere nicht schlecht: Ihre Weisheiten haben doch noch ihre Gültigkeit und sie können den Kindern helfen. Da bekommen sie gleich wieder Lust, in ihre eigene Fabel zurück zu kehren.

Die jungen Nachwuchsschauspieler entwickelten ihre Rollen mit viel Liebe und Begeisterung. Das Publikum dankte es ihnen mit einem donnernden Applaus. Nach diesem dritten Theaterprojekt in Folge ist der Vorhang für das Sprachprojekt „Lampenfieber“ leider gefallen. Ob es in einem anderen Rahmen weitergeht? Wir wünschen es uns sehr!

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