Aktuelles aus dem Verbandsleben

Unterstützung für die Ukraine

Zentrale Koordinationsstelle der Stadt

Wir vom Caritasverband Lünen-Selm-Werne sind angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine tief erschüttert und in größter Sorge um die Sicherheit der dort lebenden Menschen. Der Einmarsch von Putins Truppen in den demokratischen Staat ist ein kriegerisches Verbrechen und eine nicht zu ertragende Verletzung der Menschenrechte. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer sind auf der Flucht bzw. benötigen Hilfe und Unterstützung.

Foto: Caritas International
© Caritas International

Um alle Hilfsangebote zu bündeln, hat die Stadt Lünen eine Koordinierungsstelle im Rathaus eingerichtet. Die Lüner Bevölkerung kann ihre Hilfsangebote direkt an diese Stelle richten, die dann – je nach Art der Hilfe – weitervermittelt. Außerdem wird von hier die Unterbringung von Flüchtlingen aus dem Kriegsgebiet in Lünen gesteuert. Die Koordinierungsstelle ist per E-Mail unter ukrainehilfe@luenen.de oder unter Tel. 02306 104-1210 erreichbar.

Die Stadt Lünen bittet aktuell vor allem um muttersprachliche Unterstützung: Wer Ukrainisch spricht und in Gesprächen übersetzen kann, kann sich bei der Koordinierungsstelle melden. Ebenfalls ruft die Stadt zu Familienpatenschaften auf: Dabei übernehmen Lünerinnen und Lüner die Betreuung von geflüchteten Familien. Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei der o.a. Koordinierungsstelle.

Aktionsbündnis Katastrophenhilfe

Die Mitgliedsorganisationen des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe – Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland – tun alles dafür, um die Menschen, die vor den Kämpfen flüchten, in der Ukraine und in den Nachbarstaaten zu unterstützen, ihnen Unterkünfte zur Verfügung zu stellen und sie mit Nahrungsmitteln, Kleidung und anderen Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen.

Die Bündnisorganisationen können auf ein gutes Netzwerk in der Ukraine zurückgreifen. In den letzten Jahren wurden den Menschen schon vielfältig geholfen. So versorgen mobile Teams die Menschen nahe der Frontlinie mit Nahrungsmitteln, Briketts zum Heizen und Bargeldhilfen, damit sie sich warme Kleidung und Medikamente kaufen können. Die psychosoziale Hilfe insbesondere für Kinder ist ebenso ein wichtiger Bestandteil die Maßnahmen.

Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe und seine Mitgliedsorganisationen bitten Sie dringend um Ihre Unterstützung.

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