Caritas aktuell
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Die ersten Bewohner ziehen ein

Start im Seniorenzentrum an der Lippe

Nach gut anderthalb Jahren Bauzeit war es nun so weit: das Seniorenzentrum an der Lippe begrüßte am 3. Februar seine ersten Bewohner. Hier und da wird noch gewerkelt, aber das Erdgeschoss ist bezugsfertig und die Mitarbeiter stehen bereit. Zunächst werden die ebenerdigen Wohngruppen Schwansbell und Uferkastell  in Betrieb genommen. Am ersten Tag zogen hier drei Bewohner ein, drei bis vier Neueinzüge wird es ab jetzt täglich geben. Im März geht das erste Obergeschoss mit den Wohngruppen Auenwald und Flusswächter an den Start, die zweite Etage eröffnet in einer letzten Bezugsphase. Hier sind die Wohngruppen Preußenhafen und Zeche Victoria beheimatet.

„Wir machen das Schritt für Schritt“, sagte Einrichtungsleiter Benjamin Lisci. „Jeder Einzug braucht seine Zeit und die neuen Bewohner benötigen unsere volle Aufmerksamkeit.“ Es seien noch Plätze frei, Anfragen habe man aber zuhauf, so Lisci. „Das Telefon steht teilweise gar nicht mehr still. Es ist auch viel Kurzzeitpflege dabei, die wir auch anbieten.“ Die 11 Appartements des Service Wohnens im Obergeschoss des Gebäudes seien zwar schon alle vergeben, es gebe jedoch eine Warteliste.

Einzug am 95. Geburtstag

Zu den ersten Bewohnern des neuen Hauses gehörte auch Herta Nickel. Sie feierte zufällig am Eröffnungstag ihren 95. Geburtstag. Caritasvorstand Hans-Peter Benstein, Einrichtungsleiter Benjamin Lisci und Heimeinzugsmanagerin Marita Pechr gratulierten zum Geburtstag und zum Einzug. Herta Nickel bekam einen Blumenstrauß überreicht. „Ich bin sehr froh, dass ich einen Platz bekommen habe“, sagte sie im Plausch mit ihren Gratulanten. „Ich glaube, da haben Sie ein sehr schönes Heim gebaut.“ Die Seniorin war aus dem Service Wohnen der Caritas in das Seniorenzentrum an der Lippe gezogen. Einige ihrer ehemaligen Nachbarn hatten sich schon zum Geburtstagsbesuch in ihrem neuen Zuhause angemeldet.

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Das Coronavirus bestimmt seit nun fast einem Jahr unseren Alltag. Besonders Menschen mit Vorerkrankungen oder ältere Menschen sind auf Hilfe und Solidarität angewiesen. Ob Sie für den Caritasverband ehrenamtlich tätig werden möchten oder Hilfebedürftigen in unserer Region unterstützen: Zu tun gibt es immer was.
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