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„112“ – ein Einsatz für die Kinder im Offenen Ganztag

„Ich will Feuerwehrmann werden!“ Wer kennt diesen Satz des berühmten kleinen Drachen Grisu, der wenn er groß ist Feuerwehrmann werden will, nicht? Spätestens seit letzter Woche sind auch die Kinder der Osterfeldschule davon überzeugt, was Grisu schon lange wusste: Feuerwehrmann ist der schönste Beruf der Welt!

Am Mittwochnachmittag machten sich die Kinder des Offenen Ganztages (OGS) auf dem Weg zur Hauptwache der Feuerwehr Lünen. Bei klirrender Kälte kein kurzer Weg, so dass einige der Sieben bis Zehnjährigen kurzfristig „kneifen“ wollten. Überwiegend stand aber doch die Neugierde im Vordergrund. Erstrecht, als auf halben Fußweg die Wache bereits zu sehen war und die Kinder live miterleben konnten, als ein Rettungswagen – kurz auch RTW genannt – zum Einsatz aus der Einfahrt düste.

An der Feuerwehrwache angekommen wurde die OGS-Gruppe bereits erwartet. Feuerwehrfrau Fiebig nahm nach der Begrüßung zuerst einen Teil der Kinder mit in den Schulungsraum. Die anderen Kinder starteten mit einem Kollegen die Besichtigung.

Zuerst die Theorie, dann die Praxis: Einiges wussten die Mädchen und Jungen bereits. Doch warum die Farbe der Feuerwehr rot ist und warum auch Katzen im Baum gerettet werden, interessierte alle brennend.

Eines der wichtigsten Übungen des Tages war das Absetzen eines Notrufs. Hierbei mussten sich die Kinder in Situationen versetzen, bei denen die Feuerwehr benötigt wird. So wählte beispielsweise Timo den Notruf, als zu Hause eine Rauchwolke die Küche füllte. Nachdem er Name und Adresse durchgegeben hatte, beruhigte ihn Frau Fiebig, dass es nur Sekunden dauert, bis jemand vor Ort ist. Timo wurde zudem gebeten, sein Zimmer nicht zu verlassen. Zwei weitere Situationen bei denen die Kinder die Feuerwehr riefen, waren ein Unfall auf der Straße und ein Treppensturz.

Anschließend ging es auf Erkundungstour: Durch den Übungstunnel krabbeln, ganz vorne im Löschzug sitzen, den Profis beim Runterrutschen der Einsatzstangen zusehen sowie das Halten der schweren Löschschläuche waren die Highlights des Nachmittags. Ebenso spannend und unerwartet waren die zwei Waschanlagen, die sowohl für die Autos, als auch für die Schläuche dienen.

Und damit sich die Kinder einmal wie ein echter Feuerwehrmann bzw. wie eine Feuerwehrfrau fühlen, durften Sie zum Schluss in die zum Einsatz bereitgestellte Uniform schlüpfen.

So spannend ein wirklicher Einsatz auch sein mag: Zum Glück gab es während des Besuchs keinen, denn dann hätten alle sofort los gemusst und die OGS- Kinder weniger über den Alltag der Feuerwehr erfahren. Nach diesem gelungenen Nachmittag waren nun auch diejenigen froh, mit dabei gewesen zu sein, die zuerst aufgrund der Kälte den Weg scheuten.

Irina Link

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