Caritas aktuell
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Manchmal kommen Kinder und Jugendliche in Situationen, aus denen sie alleine nicht mehr raus kommen, in denen sie jemanden zum Reden brauchen, in denen einfach mal Hilfe notwendig ist – das ist völlig normal. „Oftmals gibt es Stress mit den Eltern, oder Ärger in der Schule oder auch Krach mit der Freundin oder dem besten Freund, oder man ist aus irgendwelchen anderen Gründen einfach abgrundtief traurig. Manchmal ist einfach alles zu viel“, weiß Stefanie Schmidt aus der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Jeden Mittwoch in der Zeit von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr bietet die Beratungsstelle des Caritasverbandes Lünen-Selm-Werne e.V. im Jugendzentrum JUWEL für Kinder und Jugendliche eine offene Sprechstunde an. Kinder und Jugendliche können alleine in die Sprechstunde kommen oder jemanden mitbringen, der für sie eine Unterstützung sein kann. „Komm vorbei, auch wenn Du noch nicht sicher bist, ob Du bei uns richtig bist – mit uns kann man ganz normal reden“, motiviert Markus Hunke, Leiter der Beratungsstelle die Jugendlichen.

Kinder und Jugendliche müssen mit vielen Anforderungen fertig werden. Im Vergleich zu früheren Epochen ist das Leben für alle Altersgruppen unübersichtlicher geworden. Feste Normen, Werte und ethische Standards oder klar vorgezeichnete Wege zu einem Leben als selbstständiger Erwachsener gibt es immer weniger. Jugendliche müssen heute mehr Eigenleistung einsetzen, um ihre Lebenspläne zu entwerfen und, wenn nötig, auch zu verändern. Sie müssen ihre persönlichen Interessen mit den ökonomischen und gesellschaftlichen Realitäten in Einklang bringen.

Die meisten Jugendlichen entwickeln die nötigen Strategien, um mit den widersprüchlichen Anforderungen erfolgreich fertig zu werden. Etwa jeder fünfte aber ist damit mindestens zeitweise überfordert. Das kann zu depressivem, aggressivem oder auch zu Suchtverhalten führen. „Mit dem speziellen Beratungsangebot im Jugendzentrum möchten wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, mit erfahrenen Fachkräften frei und sicher über ihre Probleme reden zu können. Das Angebot ist kostenfrei und selbstverständlich anonym“, ergänzt Markus Neve, Leiter der Allgemeinen Sozialen Dienste.

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