Caritas aktuell
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„Stadtteileltern“ als Brückenbauer

Foto: Sonntagskurier - Banu Arslan (3. von links) und Margret Banken-Konrad (oben rechts) freuen sich mit den Ehrenamtlichen auf die Schulung von Cornelia Köllner (oben links). Drei der insgesamt acht Ehrenamtlichen sind auf dem Foto zu sehen: Daisy Bastiampillai (links) Ingrid Fiedrichs (2. von links) und Anita Wulf (rechts).

Bereits in vielen Kommunen haben sich „Stadtteileltern“ etablieren können und sind ein wichtiger Baustein zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und von Neuzugezogenen geworden.

Der Caritasverband Lünen-Selm-Werne e.V. hat dieses Konzept aufgenommen, den Strukturen angepasst und wird es in den Stadtteilen Geist, Mitte und Brambauer installieren. Seine Kooperationspartner vor Ort sind drei Grundschulen jeweils im Quartier: die Osterfeldschule-Teilstandort, die Leoschule und die Wittekindschule. Dort werden einmal pro Woche Sprechstunden stattfinden.

Die Aufgaben der künftigen Stadtteileltern sind:

– als Lotsen für Familien in ihrem Stadtteil zu agieren
– die familienrelevanten Angebote in ihrem Stadtteil und in Lünen zu kennen
– und zu vermitteln
– Familien über die Möglichkeiten vorhandener Hilfeangebote zu informieren
– Vermittlung zu den Ansprechpartnern der zuständigen Fachbereiche in den
– Organisationen.

Das Projekt lebt von engagierten ehrenamtlichen Stadtteilmüttern und Stadtteilvätern, die sich für ihren Stadtteil interessieren und gerne mit Familien zusammenarbeiten. Sie dienen als Brückenbauer und Lotsen zwischen den Menschen, die im Stadtteil leben und Behörden, Institutionen und allen Einrichtungen, des öffentlichen Lebens. „Wir haben das große Glück, dass einige unserer Stadtteileltern mehrsprachig sind und in ähnlichen Situationen waren“, so Margret Banken-Konrad und Banu Arslan.

Damit die Stadtteileltern ihre Kunden schnell und zielführend zu öffentlichen Stellen weiter vermitteln können, werden sie von der hauptamtlichen Koordinatorin Banu Arslan engmaschig begleitet und regelmäßig geschult. „Seit dem Projektstart am 1. Juli ist viel passiert und ich freue mich riesig auf die weitere Entwicklung“, so Banu Arslan. „Ja, wir begeben uns momentan mit den Ehrenamtlichen auf eine kleine Abenteuerreise, die die Arbeit der Caritasverbandes sehr bereichern wird“, fügt Margret Banken-Konrad hinzu.

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