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Sport ohne Leistungsdruck

Caritas startet mit der "MiMa Sports" Ballschule ein Pilotprojekt an drei Lüner Ganztagsschulen

Gemeinsam mit Margret Banken-Konrad und Michael Gössing (MiMa) freuen sich die OGS-Teams und die Schulleitungen auf eine erfolgreiche Ballschul-Kooperation

Als erste Grundschulen in Lünen kooperieren ab sofort die Kardinal-von-Galen, die Leoschule sowie die Osterfeldschule mit dem Sportverein „MiMa Sports“. Im Rahmen eines Pilotprojektes – entwickelt von der Sporthochschule Köln – wollen die drei vom Caritasverband Lünen-Selm-Werne e. V. getragenen Schulen die so genannte Ballschule in den Alltag integrieren. Die Ballschule soll dabei als Nachmittags-AG im Bereich des offenen Ganztages angeboten werden. „Wir haben uns besonders deshalb für diese Kooperation entschieden, weil die Ballschule die Kinder ohne jeglichen Leistungsdruck lernen lässt“, erklärt die verantwortliche Leiterin der drei offenen Ganztagsschulen der Caritas, Margret Banken-Konrad.

Beginnen werden die Kurse nach den Osterferien. In den ersten zwei bis drei Wochen werden Schnupperstunden angeboten, in denen sich die Kinder der ersten bis vierten Klasse die AG anschauen können. Danach können sie über eine Mitgliedschaft im Verein „MiMa Sports“ dauerhaft an der Ballschule teilnehmen. „Nach den häufig bewegungsarmen Schulstunden am Vormittag, sehen wir in diesem Angebot eine tolle Möglichkeit die Kids trotzdem für Sport und Bewegung begeistern zu können“, sagt Matthias Flechtner, Schulleiter der Leoschule. Und auch der Schulleiter der Kardinal von Galen, Henning Schade, sieht in der Kooperation jede Menge Potenzial: „Wir haben schon viele interessierte Kinder gefunden und hoffen natürlich, dass mit Beginn des Projektes noch viele weitere dazu kommen werden“.

Generell ist die Ballschule ausgelegt für Kinder zwischen drei und 15 Jahren. In den drei Grundschulen wird die sportspiel-übergreifende Ballschule angewandt. Sie konzentriert sich nicht ausschließlich auf eine Sportart, sondern kombiniert sämtliche Ballsportarten miteinander und schafft so eine allgemeine Bewegungsschulung für Kinder. „Heute spielen die Kids nicht mehr so wie wir früher auf der Straße, sondern bewegen sich oft einfach zu wenig. Den daraus entstehenden Folgen wie Neigung zum Übergewicht, koordinativen Defiziten und Verletzungsanfälligkeiten kann durch ein allgemeines Ballsportangebot schon im frühen Jugend- und Kindesalter entgegengewirkt werden“, erklärt Marco Mowinkel, Mitbegründer des Vereins „MiMa Sports“. Außerdem steht in der Ballschule vor allem das freie Spielen in Teamspielen im Vordergrund, das ganz nebenbei auch noch die soziale Bildung der Kinder fördert und so einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten kann.

„Wir stehen mit den Teams des offenen Ganztages in ganz engem Kontakt. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Kooperation für unsere Kinder“, blickt Iris Lüken, Schulleiterin der Osterfeldschule, voraus.

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