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Altenzentrum St. Norbert

Laakstraße 78
44534 Lünen
Telefon: 02306 7008-0
Fax: 02306 7008-42
E-Mail: holtermann@caritas-luenen.de

Ute Holtermann

Ute Holtermann, Heimleiterin

 
Lünen, 20. Januar 2012  

Blickpunkt St.-Norbert-Zentrum
Seit 30 Jahren ein Zuhause für Senioren


Ein Haus zum Wohlfühlen

Bewohner und Heimbeirat bestimmen mit / Hobbys und Kontakte pflegen
Barbara Bahl (l.) vom Sozialen Dienst des Altenzentrums mit dem Bewohnerchor, der regelmäßig in der Kapelle des Caritas-Altenzentrums St. Norbert probt.

LÜNEN. Ein Haus, in dem alte Menschen gut wohnen und leben können – das war das Ziel, als vor mehr als 30 Jahren das Caritas-Altenzentrum St. Norbert eröffnet wurde. Und dieses Ziel gilt noch heute. Auch wenn sich die Bedingungen mittlerweile geändert haben. Heute ziehen Senioren erst ins Heim, wenn sie pflegebedürftig sind, die Verweildauer ist meist sehr viel kürzer als noch in den 80-er Jahren. „Dass die Bewohner gut gepflegt werden, ist selbstverständlich. Uns ist aber auch weiter die gemütliche Atmosphäre wichtig und dass die Senioren ihre Hobbys pflegen können und soziale Kontakte haben,“ betont Ute Holtermann. Seit 2005 ist sie Heimleiterin, davor gehörte sie schon viele Jahre zum Mitarbeiter-Team.
Seit 30 Jahren Von Anfang an lebt Brigitte Ruhnau im Altenzentrum an der Laakstraße. Sie zog als 44-Jährige ein und fühlt sich seit 30 Jahren wohl in dem Haus, in dem warme Farben dominieren und in dem die Bewohner bei der Auswahl von Möbeln und Bildern für die Gemeinschaftsbereiche mitbestimmen können. Dass sie ihre eigenen Zimmer mit persönlichem Mobiliar ausstatten, ist für die Bewohner ohnehin selbstverständlich. Ute Holtermann: „Die Senioren sollen hier ein neues Zuhause finden, es ist ein Haus für die Bewohner.“ Die Interessen der Senioren vertritt der Heimbeirat. Vorsitzender ist Bernhard Schlüsener, mit 70 Jahren der jüngste Bewohner. Als Stellvertreterin steht im Anneliese Schmidt zur Seite. Außerdem gehören Brigitte Ruhnau, Agatha Grieger und Heinz Manteuffel zu dem Gremium, das alle zwei Monate tagt. Regelmäßig trifft sich der Bewohner-Chor zu Proben in der hauseigenen Kapelle – geleitet von Barbara Bahl vom Sozialen Dienst, die auch die zahlreichen Veranstaltungen im Haus plant. Der Chor tritt bei den unterschiedlichsten Festen im Haus auf, so bei den Adventsfeiern in den vier Wohnbereichen, beim Sommerfest und natürlich beim alljährlichen Geburtstag des Hauses Ende Oktober. Stolz sind Ute Holtermann und ihr Team auf die Note 1,3. Mit der hat das Haus bei der Prüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen abgeschnitten. Stolz ist man auch auf die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems: „Das gibt uns Sicherheit, das wir immer auf dem neuesten Stand sind.“

Brigitte Ruhnau wohnt seit 30 Jahren im Altenzentrum St. Norbert und gehört zum Heimbeirat, dessen Vorsitzender Bernhard Schlüsener ist.

123 Bewohner und ca. 130 Mitarbeiter
› 123 Bewohner leben im Caritas-Altenzentrum St. Norbert – in 99 Einzel- und zwölf Doppelzimmern. Die vier Wohnbereiche sind benannt nach dem Roggenmarkt, der Lippeaue, der Zeche Victoria und der Steinsbuche in Cappenberg.
› Die Bewohner sind zwischen 70 und 102 Jahren alt. Ca. 130 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit kümmern sich um sie. Außerdem stehen etwa 40 ehrenamtliche Mitarbeiter zur Verfügung.

Quelle: Ruhr-Nachrichten

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