
Rolf Leimann, Bereichsleiter Gemeindecaritas/ weitere soziale Hilfen
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Weihbischof lobt Caritas
Ehrenamtliche sollen Seelsorge erlernen

LÜNEN. Der Paderborner Weihbischof Matthias König hat gestern das Engagement der Mitarbeiter des Caritas-Verbandes Lünen gelobt:
„ Ihre Tätigkeiten sind unendlich vielfältig und beeindruckend.“ Denn König war an diesem Tag zu Gast in der Lüner Geschäftsstelle.
Im Lauf des Tages besuchte er die Kurzzeitpflege in Cappenberg. Nächste Woche wird der Weihbischof außerdem die Leoschule
und einen Caritas-Kindergarten besuchen. Pfarrer Horst Feil begrüßte als Vorstandsmitglied den hohen
Gast aus dem Erzbistum Paderborn. „Innerhalb Ihrer Firm- und Visitationsreise im Dekanat Unna besuchen Sie alle kirchlichen
Institutionen, Gremien und Priester. Das ist sicher anstrengend, aber sehr informativ.“ Schließlich, so Feil, könne man nur
auf diese Weise erfahren, was an der Basis los sei.
Motivierte Mitarbeiter. Das bestätigte auch Weihbischof König. Er habe einen „sehr positiven Eindruck“ vom Caritasverband Lünen. Dessen motivierte Mitarbeiter seien in ihrem Engagement für christliche Nächstenliebe nicht abgehoben – ganz im Gegenteil: „Es ist stark, dass sich die Caritas in Lünen verortet und nicht über allem schwebt“, bemerkte er. Über dieses Lob und auch die ausdrückliche Erwähnung der ehrenamtlichen Arbeit durch den Weihbischof freute sich die stellvertretende Geschäftsführerin Heike Homann. „Wir möchten im nächsten Jahr den Bereich Ehrenamt weiter fördern und schätzen den Einsatz der Mitarbeiter sehr“, erklärte sie. „Es macht uns stolz, dass das ankommt.“
Beistand für Sterbende. Im Hinblick auf die Pläne für 2012 erklärte der Weihbischof, dass die Diözese verstärkt versuchen wolle, ehrenamtliche Mitarbeiter
zu seelsorgerischen Aufgaben zu befähigen. „Das ist zum Beispiel im Beistand für Sterbende wichtig.“ Caritas-Bereichsleiter
Rolf Leimann kümmert sich um die Koordination sowie Verzahnung der Aufgaben und Veranstaltungen. Er glaubt, dass die Zusammenarbeit
aller Gruppen sowie die Kooperation mit dem Dekanat Unna gut funktioniert. „Wir müssen dahin, wo die Menschen sind“, weiß
Leimann. Weihbischof König kann das nur bestätigen. Er hat zwei Jahrzehnte als Gemeindeseelsorger gearbeitet. Der 52-jährige
gebürtige Dortmunder kennt die Caritas-Arbeit übrigens von klein auf: „Ich bin selbst in einen Caritas-Kindergarten gegangen.“
Quelle: Ruhr-Nachrichten
