Altenwohnhaus Sankt Josef
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Traumnote „sehr gut“ für Stefan Slomka

Nach mehr als 1 ½ Jahren, etlichen Kilometern zum Unterrichtsort und 583 Unterrichtsstunden einer schriftlichen, einer mündlichen
Prüfung und einer mehrseitigen Abschlussarbeit ist es endlich geschafft: Stefan Slomka hält das Zertifikat nach Abschluss
seines Weiterbildungslehrganges „Leitung von Wohn- und Pflegegruppen in Einrichtungen der stationären Altenhilfe“ in den Händen.
Mit der Traumnote sehr gut ist die nächste Stufe auf der Karriereleiter erklommen. In feierlichem Rahmen überreichte der
Lehrgangsleiter, Herr Poppe, zusammen mit der stellvertretenden Leitung des Aus- und Weiterbildungsinstitutes der Katholischen
Krankenpflegeschule Dortmund gGmbH die Zertifikate, nicht ohne auf die Notwendigkeit zu lebenslangem Lernen hinzuweisen. Insgesamt
konnten neben Hr. Slomka weitere 10 Absolventen ihre Zertifikate in Empfang nehmen. In den Unterrichten wurden die unterschiedlichsten
Themen, die die Leitung eines Wohnbereiches betreffen behandelt. Neben pflegerischen Themen haben die betriebswirtschaftlichen
Auswirkungen auf Organisation und Struktur eines Wohnbereiches einen breiten Raum eingenommen. Dabei wurde den Teilnehmern
das nötige Handwerkszeug mitgegeben, um die hohe Verantwortung, die mit dieser Position verbunden ist, wahrnehmen zu können.
„Man lernt in der Weiterbildung nicht für jede Situation die der Alltag mit sich bringt die Patentlösung, aber man lernt wie
man gemeinsam mit den Kollegen zur möglichst besten Lösung von Problemen kommt.“ so Herr Slomka.
Die Position der Wohnbereichsleitung ist spannend, aber auch anstrengend. Wünsche von Mitarbeitern treffen auf die Vorstellungen
der Einrichtungsleitung. „Das alles unter einen Hut zu bekommen ist schwer, wir stehen häufig zwischen allen Stühlen und müssen
vermitteln. Aber es macht Spaß und man kann mitgestalten“, so umfasst Herr Slomka das mögliche Dilemma, und die große Chance
seiner Position.
Die Abschlussarbeit von Herrn Slomka hatte die belegungsabhängige Dienst- und Arbeitsplanung zum Inhalt. Damit diese Arbeit
nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch überzeugen kann, werden die Ergebnisse im Rahmen eines Projektes im Wohnbereich
von Herrn Slomka eingeführt und weiterentwickelt. Natürlich kann so etwas nur Erfolg haben, wenn alle Mitarbeiter informiert
sind und sich ergebnisoffen an der Umsetzung beteiligen. Deswegen wird zunächst den Leitungskollegen die Arbeit vorgestellt,
danach werden die Mitarbeiter im Wohnbereich einbezogen. Anschließend werden alle Mitarbeiter des Hauses über die Arbeit informiert,
bevor es zur praktischen Umsetzung im Wohnbereich kommt. An dieser Stelle wird darüber berichtet.
Von Ulrich Kuhlmann
