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Selm, 11. November 2011  

Traumnote „sehr gut“ für Stefan Slomka


Stefan Slomka
Nach mehr als 1 ½ Jahren, etlichen Kilometern zum Unterrichtsort und 583 Unterrichtsstunden einer schriftlichen, einer mündlichen Prüfung und einer mehrseitigen Abschlussarbeit ist es endlich geschafft: Stefan Slomka hält das Zertifikat nach Abschluss seines Weiterbildungslehrganges „Leitung von Wohn- und Pflegegruppen in Einrichtungen der stationären Altenhilfe“ in den Händen.
Mit der Traumnote sehr gut ist die nächste Stufe auf der Karriereleiter erklommen.  In feierlichem Rahmen überreichte der Lehrgangsleiter, Herr Poppe, zusammen mit der stellvertretenden Leitung des Aus- und Weiterbildungsinstitutes der Katholischen Krankenpflegeschule Dortmund gGmbH die Zertifikate, nicht ohne auf die Notwendigkeit zu lebenslangem Lernen hinzuweisen. Insgesamt konnten neben Hr. Slomka weitere 10 Absolventen ihre Zertifikate in Empfang nehmen. In den Unterrichten wurden die unterschiedlichsten Themen, die die Leitung eines Wohnbereiches betreffen behandelt. Neben pflegerischen Themen haben die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen auf Organisation und Struktur eines Wohnbereiches einen breiten Raum eingenommen. Dabei wurde den Teilnehmern das nötige Handwerkszeug mitgegeben, um die hohe Verantwortung, die mit dieser Position verbunden ist, wahrnehmen zu können. „Man lernt in der Weiterbildung nicht für jede Situation die der Alltag mit sich bringt die Patentlösung, aber man lernt wie man gemeinsam mit den Kollegen zur möglichst besten Lösung von Problemen kommt.“ so Herr Slomka.
Die Position der Wohnbereichsleitung ist spannend, aber auch anstrengend. Wünsche von Mitarbeitern treffen auf die Vorstellungen der Einrichtungsleitung. „Das alles unter einen Hut zu bekommen ist schwer, wir stehen häufig zwischen allen Stühlen und müssen vermitteln. Aber es macht Spaß und man kann mitgestalten“, so umfasst Herr Slomka das mögliche Dilemma, und die große Chance seiner Position.
Die Abschlussarbeit von Herrn Slomka hatte die belegungsabhängige Dienst- und Arbeitsplanung zum Inhalt. Damit diese Arbeit nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch überzeugen kann, werden die Ergebnisse im Rahmen eines Projektes im Wohnbereich von Herrn Slomka eingeführt und weiterentwickelt. Natürlich kann so etwas nur Erfolg haben, wenn alle Mitarbeiter informiert sind und sich ergebnisoffen an der Umsetzung beteiligen. Deswegen wird zunächst den Leitungskollegen die Arbeit vorgestellt, danach werden die Mitarbeiter im Wohnbereich einbezogen. Anschließend werden alle Mitarbeiter des Hauses über die Arbeit informiert, bevor es zur praktischen Umsetzung im Wohnbereich kommt. An dieser Stelle wird darüber berichtet.

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Von Ulrich Kuhlmann

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