Altenwohnhaus Sankt Josef
Overbergweg 19
59379 Selm
Telefon: 02592 9130-0
Fax: 02592 9130-59
E-Mail: kuhlmann@caritas-luenen.de
„Held der Altenpflege“ Mai 2011
Die Humorvolle
Margret Stunz (58) ist eine wichtige Stütze in der sozialen Betreuung der Bewohner im Altenwohnhaus „Sankt Josef“ in Selm.
Sie arbeitet seit zehn Jahren in unserer Einrichtung und begeistert die Bewohner und auch Mitarbeiter täglich aufs Neue mit
ihrer humorvollen und lebensbejahenden Art.
Aus der sozialen Betreuung ist Margret Stunz nicht mehr wegzudenken. Jeden Nachmittag und an den Wochenenden organisiert sie
Angebote aller Art: von Wellness bis Sitztanz, von Singkreis bis Gedächtnistraining, von Kochen bis Spielen. Das absolute
Highlight für alle ist jedoch die Planung und Durchführung von Feiern. Die Vorbereitung einer großen Silvesterparty ist ab
Mitte Juli das beherrschende Thema. Da wird geplant, organisiert, gebastelt. Tänze müssen einstudiert und kurze Theaterstücke
geprobt werden. Der gelernten Bürokauffrau gelingt es mit Hilfe der Musik, die Bewohner wahrhaft mitzureißen. Ihr Geheimrezept,
so verriet sie einmal, sei, dass sie die Bewohner in alle Entscheidungen einbezieht. Denn die Musikauswahl ist nach Auffassung
von Margret Stunz das A und O. Wenn die Musik stimme, gehe alles wie von selbst. Und so hat unsere erst vor einem Jahr gegründete
Sitztanzgruppe bereits ein beachtliches Repertoire auf Lager, und die Tänze werden bei hausinternen Festen präsentiert. Die
soziale Betreuung im Altenheim wertet Margret Stunz als einen Baustein der aktivierenden, biografie- und ressourcenorien-tierten
Pflege und als Ergänzung zum Pflegekonzept. Zur Lebensqualität gehören eine gute körperliche Versorgung, gleichzeitig dürften
aber Geist und Seele nicht zu kurz kommen. Und dieses Engagement endet für sie nicht bei den mobilen Bewohnern, sondern sie
bezieht die Bettlägerigen mit ein.
Für uns ist Margret Stunz eine Heldin der Altenpflege, die uns hoffentlich noch erhalten bleibt.
Vorgeschlagen vom: Team des Caritas-Altenwohnhauses „Sankt Josef“, Selm
Quelle: Zeitschrift „Altenpflege“ 5/11

