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Altenzentrum St. Norbert

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Ute Holtermann

Ute Holtermann, Heimleiterin

 
Lünen, 09. April 2011  

Weltweite Premiere

Wäschetrockner im Caritas-Altenzentrum laufen mit Fernwärme / Stadtwerke-Idee

Jörg Klärner, Dieter Weidemann, Dr. Achim Grunenberg und Ute Holtermann mit Fernwärme-Trocknern.

NORDLÜNEN. Innovativ und Energieeffizient ist die Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken und dem Caritas-Verband. Jetzt wurden Wäschetrockner entwickelt, die mit Fernwärme betrieben werden - weltweit bislang einmalig. Seit gut einem Jahr steht bereits ein Blockheizkraftwerk der Stadtwerke im Untergeschoss des Caritas-Altenzentrums St. Norbert, das das Zentrum mit Wärme und Strom versorgt. Nun kamen die Ingenieure der Stadtwerke auf die Idee, die Fernwärme auch für den Betrieb der drei großen Wäschetrockner zu nutzen. "Das gab es bisher noch nicht", freut sich Caritas-Geschäftsführer Jörg Klärner. Er geht davon aus, dass die neue Technik eine Energie-Ersparnis von knapp 50 Prozent einbringt und sich die Geräte innerhalb von zwei bis drei Jahren amortisieren.
"Es ist auch der Auftrag der katholischen Kirche, Energie effizient zu nutzen, hiermit tragen wir einen kleinen Teil dazu bei", so Klärner. Zudem setze man durch das Projekt die vertrauensvolle, konstruktive Zusammenarbeit mit den Stadtwerken fort. Das freut natürlich auch Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Achim Grunenberg, dem es gelungen ist, die Firma Miele als Partner zu gewinnen - einen der größten Hersteller von Trocknern für Gewerbebetriebe. "Der erste Probe-Wäschetrockner lief bei den Stadtwerken. Danach haben wir ihn und zwei weitere Geräte im Altenzentrum aufgestellt. "Nachdem schon die Aufgabe gelöst wurde, ein Blockheizwerk im Altenzentrum aufzustellen, das nicht nur für Strom und Wärme sorgt, sondern auch möglichst ruhig und leise läuft, ist man jetzt noch einen Schritt weiter.
Auch das St.-Marien-Hospital interessiert sich für die nach dem Abluftprinzip arbeitenden Wäschetrockner. Mit Hilfe eines neuen umgebauten Lamellentauschers erhitzt die Fernwärme die Luft im Trockner. Anschließend wird sie über ein Abluftrohr nach außen geführt. Von der Idee bis zur Realisierung vergingen etwa neun Monate.

Bis zu 350 kg Wäsche täglich
Täglich zwischen 7 und 17 Uhr wird die Wäsche im Altenzentrum in drei großen 16kg-Wäschetrocknern getrocknet, die in den zehn Stunden kaum stillstehen. Am Tag können so bis zu 350 kg Wäsche getrocknet werden. Wer Interesse an den Maschinen hat. kann sich im Altenzentrum melden und einen Termin absprechen, Tel. 7008-0. Ansprechpartner ist Andreas Rau

Quelle: Ruhr-Nachrichten

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