Altenzentrum St. Norbert
Laakstraße 78
44534 Lünen
Telefon: 02306 7008-0
Fax: 02306 7008-42
E-Mail: holtermann@caritas-luenen.de
Wühlen in den Farben des Lebens
Besinnungstag im Altenzentrum

NORDLÜNEN.Elisabeth Freimenting hat schon eine Menge Leben angesammelt. Bunt war es für die heute 89-Jährige dabei nicht immer.
Mit den „Farben des Lebens", ihres Lebens, hat sie sich mit anderen Bewohnern des Caritas-Altenzentrums St. Norbert jetzt
befasst. Die "Farben des Lebens" waren Thema des traditionellen Besinnungstages der Einrichtung in der Laakstraße.
,,Jedes Jahr in der Fastenzeit bieten wir einen solchen Besinnungstag an", erläutert Barbara Bahl (Foto), Mitarbeiterin des
Sozialdienstes.

"Kleider machen Leute" lautete das Thema in diesem Jahr. Die Farben des Lebens waren dabei ein Bereich. Gab es viel Rot, also
Liebe? Gibt es auch heute noch Rot im Leben? Wie viel Grün, also Hoffnung, gab und gibt es? Sind Farben verblasst, gar ganz
verschwunden? Dazu machte sich eine Gruppe im Rahmen eines Gesprächs-kreises Gedanken. Den Besinnungs-tag eröffnete ein Morgenlob,
das von Gaby Kramer vorbereitet worden war. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Hauses und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen
boten Themen für Gruppenarbeit und Gesprächskreise an. So staffierten Bewohner eine Schaufensterpuppe aus. Andere befassten
sich mit dem Thema "Ich fühl mich wohl in meiner Haut" und erzählten über sich und ihr Wohlfühlen im Leben. Den knallbunten
Kleiderschrank nahm eine andere Gruppe unter die Lupe. "Zeige mir was du trägst und ich sage dir wer du bist" - diesem Aspekt
widmeten sich wieder andere Bewohner und Bewohnerinnen. Ein Kleider-Bingo brachte Spaß und manche gingen der Frage nach, welche
Berufsgruppen was für eine spezielle Kleidung tragen. Für alle Bewohner des Altenzentrums, die bettlägerig sind, fertigten
Mitarbeiterinnen Herzkissen an.
Am Nachmittag wurden zu Kaffee und Kuchen die Ergebnisse aus den einzelnen Gruppen präsentiert. Der Besinnungstag endete mit
einem Abschlussgottesdienst in der Kapelle. "Sie hatten viel Spaß. Es wurde gelacht und erzählt. Das hat mich angerührt",
sagte Heimleiterin Ute Holtermann.
Quelle: Ruhr-Nachrichten
