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Altenzentrum St. Norbert

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Lünen, 31. März 2011  

Wühlen in den Farben des Lebens

Besinnungstag im Altenzentrum

Bild-Unterschrift: Die 89-jährige Elisabeth Freimenting setzte sich am Besinnungstag mit den ••Farben des Lebens" und damit auch mit ihrem Leben auseinander.

NORDLÜNEN.Elisabeth Freimenting hat schon eine Menge Leben angesammelt. Bunt war es für die heute 89-Jährige dabei nicht immer. Mit den „Farben des Lebens", ihres Lebens, hat sie sich mit anderen Bewohnern des Caritas-Altenzentrums St. Norbert jetzt befasst. Die "Farben des Lebens" waren Thema des traditionellen Besinnungstages der Einrichtung in der Laakstraße.
,,Jedes Jahr in der Fastenzeit bieten wir einen solchen Besinnungstag an", erläutert Barbara Bahl (Foto), Mitarbeiterin des Sozialdienstes.

Barbara Bahl

"Kleider machen Leute" lautete das Thema in diesem Jahr. Die Farben des Lebens waren dabei ein Bereich. Gab es viel Rot, also Liebe? Gibt es auch heute noch Rot im Leben? Wie viel Grün, also Hoffnung, gab und gibt es? Sind Farben verblasst, gar ganz verschwunden? Dazu machte sich eine Gruppe im Rahmen eines Gesprächs-kreises Gedanken. Den Besinnungs-tag eröffnete ein Morgenlob, das von Gaby Kramer vorbereitet worden war. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Hauses und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen boten Themen für Gruppenarbeit und Gesprächskreise an. So staffierten Bewohner eine Schaufensterpuppe aus. Andere befassten sich mit dem Thema "Ich fühl mich wohl in meiner Haut" und erzählten über sich und ihr Wohlfühlen im Leben. Den knallbunten Kleiderschrank nahm eine andere Gruppe unter die Lupe. "Zeige mir was du trägst und ich sage dir wer du bist" - diesem Aspekt widmeten sich wieder andere Bewohner und Bewohnerinnen. Ein Kleider-Bingo brachte Spaß und manche gingen der Frage nach, welche Berufsgruppen was für eine spezielle Kleidung tragen. Für alle Bewohner des Altenzentrums, die bettlägerig sind, fertigten Mitarbeiterinnen Herzkissen an.
Am Nachmittag wurden zu Kaffee und Kuchen die Ergebnisse aus den einzelnen Gruppen präsentiert. Der Besinnungstag endete mit einem Abschlussgottesdienst in der Kapelle. "Sie hatten viel Spaß. Es wurde gelacht und erzählt. Das hat mich angerührt", sagte Heimleiterin Ute Holtermann. 

Quelle: Ruhr-Nachrichten

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