
Margret Banken-Konrad
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Caritas fördert " Offenen Ganztag" mit je 2000 Euro
Klasse(n) Kisten
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Lünen. Drei kleine Nachwuchsforscher aus dem „Offenen Ganztag“ der Leoschule machten sich vergangene Woche auf den Weg nach Münster. Eingeladen von Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann nahmen Zoé, Sara und Tunahan dort vier unterschiedliche Experimentierkästen für die drei Offenen Ganztagsschulen (OGATA’s) des Caritasverbandes Lünen e.V. in Empfang.
Im Rahmen des Projektes “Chancen nutzen – Persönlichkeit fördern“ unterstützen die Caritas Gemeinschaftsstiftung, der Sozialdienst katholischer Frauen und die Aktion Lichtblicke, im Bistum Münster, 17 Schulen in eigener Trägerschaft mit je 2000 Euro. In Lünen setzen die Pädagogen der Leoschule, Osterfeldschule und Kardinal von Galen Schule auf naturwissenschaftliche und technische Erlebnisse und schafften somit die sogenannten KINT (Kinder lernen Naturwissenschaft und Technik) Kisten an.
Platzende Schokoküsse
„Klasse(n) Kisten“ steht auf den Experimentierboxen. Davon überzeugt sind Zoé, Sara und Tunahan spätestens nach ihrem ersten Versuch: Mit Vakuumpumpen vergrößerten sie durch Unterdruck in einem Glas spielend leicht zuerst einen Ballon und brachten anschließend Schokoküsse zum Platzen. „Die Experimentierkästen ermöglichen den Kindern das Lernen zu lernen.“, sagt die Leiterin des „Offenen Ganztags“ Magret Banken-Konrad.
Während sich die jungen Forscher schon die zerplatzen Schokoküsse schmecken lassen werfen wir einen Blick in die Kiste: „Luft und Luftdruck“, „Schwimmen und Sinken“, „Brücken bauen“ und „Schall – was ist das“, das sind die Themen, anhand derer die drei OGATA’s ab jetzt ersten Kontakt mit den Gesetzen der Physik machen. Zoé, Sara und Tunahan durften zuerst den Inhalt der KINT-Kästen testen. Und weil die Drei nach ihrer Rückkehr aus Münster so begeistert berichteten sind die anderen Schüler jetzt schon total gespannt.
Aber nicht nur die Kinder freuen sich: Begeistert sagt Magret Banken-Konrad: „Von dem Experimentieren mit den KINT-Boxen profitieren auch die kommenden Jahrgänge. Wir fordern und fördern unsere OGATA-Kinder durch dieses zusätzliche Angebot in naturwissenschaftlichen und technischen Themen.“
Auch Jörg Klärner, Geschäftsführer des Caritasverbandes Lünen e.V., ist sehr zufrieden mit der Entwicklung und Förderung im „Offenen Ganztag“: „Wir haben eine wunderschöne Durchmischung aller Schichten und Milieus. Die Projekte der Caritas Gemeinschaftsstiftung helfen uns bei unserer Arbeit sehr.“
Von Irina-Kristin Reichardt
