Lünen, 16. März 2010  

Miteinander gefestigt

Kooperationsvereinbarung mit dem Caritasverband unterzeichnet 

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: (v.l.) Garbiele Senne (2. Vorsitzende Lüner Hospiz), Barbara Linnhoff (1. Vorsitzende Lüner Hospiz), Caritas-Geschäftsführer Jörg Klärner und Caritas-Vorsitzender Dieter Weidemann
Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: (v.l.) Gabriele
Senne (2.Vorsitzende Lüner Hospiz), Barbara Linnhoff (1.Vor-
sitzende Lüner Hospiz), Caritas-Geschäftsführer Jörg Klärner
und Caritas-Vorsitzender Dieter Weidemann  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LÜNEN.Die Zusammenarbeit zwischen Caritasverband und dem Verein Lüner Hospiz läuft schon seit längerem sehr gut. Seit gestern gibt es nun auch eine offizielle Koopera-tionsvereinbarung. "Wir sind schon einige Meter zusammen gegangen, beispielsweise mit Informationen für die Mitarbeiter in der Kurzzeitpflege oder mit einer erfolgreichen Freizeit für trauernde Angehörige", so Caritas-Geschäftsführer Jörg Klärner.
Nun mache es Sinn, auf Vorstands-ebene ein Signal zu geben, "dass uns die Zusammenarbeit mit dem Verein Lüner Hospiz wichtig ist." Man wolle Angebote miteinander abstimmen, Mitarbeiter über Angebote des Hospiz informieren. "Uns ist es wichtig, dass unsere Pflegekräfte wissen, was der Verein ist und was er tut." Das sieht auch Barbara Linnhoff, I. Vorsitzende des Hospiz-Vereins so. "Wir hatten schon Treffen mit der Leitungsebene des Caritas-Verbandes, haben unsere Arbeit dort vorgestellt." Besonders freut sie sich, dass in der gerade ange-laufenen Schulung für neue ehrenamtliche Mitarbeiter auch zwei Kräfte aus dem Altenzentrum St. Norbert dabei sind. "Anfang April werden wir uns auch beim Pflegedienst der Caritas vorstellen. Im Begleiteten Wohnen waren wir bereits", erklärte Barbara Linnhoff.

Beziehungsarbeit Und dort gab es viele Fragen an die Hospiz-Mitarbeiter, damit die Bewohner ein klares Bild erhielten, wann sie das Hospiz anrufen und um Begleitung bitten können. Barbara Linnhoff: "Hospizarbeit bedeutet Beziehungsarbeit und das ist bei der Caritas genauso." Und mit ausführlichen Informationen soll, so Klärner, auch erreicht werden, dass die Hospiz-Mitarbeiter frühzeitig gerufen werden. Barbara Linnhoff: "Wir möchten die Wünsche des Sterbenden kennen lernen, wie er sich die letzte Phase des Lebens vorstellt und wie diese Phase für ihn noch gute Lebens-qualität haben kann." Da die Trauerbegleitung das zweite Standbein der Hospiz-arbeit ist, wird es auch in diesem Jahr eine Freizeit für Trauernde geben. Und das Kurzzeitpflegeheim St. Elisabeth stellt Praktikumsplätze für die Teilnehmer des Basiskurses des Vereins zur Verfügung. Klärner: "Vielleicht können wir in Zukunft auch gemeinsam Schulungen konzipieren, denn es ist wichtig, dass unsere Mitarbeiter die Hospizarbeit kennen." Als psycho-soziale und auch spirituelle Begleitung.

Quelle: Ruhr-Nachrichten