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Altenzentrum St. Norbert

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Ute Holtermann

Ute Holtermann, Heimleiterin

 
Dezember 2009  

Altenzentrum St. Norbert liefert bald „katholische“ Wärme

Das Altenzentrum St. Norbert wird strategischer Partner der Stadtwerke Lünen bei der Fernwärmeversorgung. Darüber freuen sich: (v. l.): Jörg Klärner (Caritas), Tobias Rau (Caritas), Ute Holtermann (Caritas), Werner van den Berg (Stadtwerke Lünen)

 

 

 

 

 

 

 

Anschluss an Fernwärme - Eigenes Blockheizkraftwerk geplant - Einspeisung überschüssiger Energie

Strategischer Partner bei der Versorgung von Fernwärme wird das Altenzentrum St. Norbert. Anfang 2010 wird das Altenzentrum an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Lünen angeschlossen und mit einem modernen Blockheizkraftwerk (BHKW) ausgestattet, das die bisherige Gasheizung im Keller ablösen wird und zur Gewinnung von elektrischer Energie und Wärme dienen soll.
Vorteile: Es wird eine Ersparnis von 15 Prozent erhofft, überschüssige Wärme-Energie ins Fernwärmenetz eingespeist, um in der Nähe befindliche Abnehmer (etwa das neue Einkaufscenter) zu versorgen und somit etwas für die Umwelt getan.

Fast rund um die Uhr.

"Dann gibt es in Altlünen wunderschöne katholische Wärme", freute sich Jörg Klärner, Geschäftsführer des Caritasverbandes Lünen. Das gasbetriebene BHKW ist ca. 3,6 x 1,45 x 2,45 Meter groß, hat eine Drehzahl von 1500 Umdrehungen/ Minute (Hubraum 15 Liter mit acht Zylindern, 400 Volt Drehstrom) und soll 260 Kilowatt elektrische sowie 335 Kilowatt Wärmeleistung produzieren bei einem Gesamtwirkungsgrad von 86,5 Prozent im Volllastbereich. Mit rund um die Uhr in Betrieb sein, so Werner van der Berg (Dipl.-Ing.) bei den Stadtwerken Lünen zuständig für Energieberatung.

In seinem Vortrag stellte er die Vorteile der BHKW heraus, die die Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig nutzen würden und im Vergleich zu Großkraftwerken eine wesentlich höhere Energieausbeute hätten. Für einfamilien-, Doppel- oder wenigen Reihenhäusern seien die BHKW jedoch nicht wirtschaftlich, sondern erst ab 10-15 Altbau- bzw. 20-30 Neubauwohnungen, die in der Nähe von Fernwärmeleitungen liegen würden, stellte van der Berg klar. Der überwiegende Anteil der Energie wird aus Restwärme der Stromproduktion erzeugt, unter anderem aus dem Kraftwerk in Lippholthausen. Nach der Energiesparverordnung 2009 soll bis zum Jahr 2020 u.a. ein Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung mit Förderung von Nah- und Fernwärme erfolgen.

Quelle: Ruhr-Nachrichten