Altenzentrum St. Norbert
Laakstraße 78
44534 Lünen
Telefon: 02306 7008-0
Fax: 02306 7008-42
E-Mail: holtermann@caritas-luenen.de
Miteinander - Füreinander
Pflege | Sozialer Dienst | Seelsorge | Hauswirtschaft | Gemeinwesenarbeit
"Einen alten Baum verpflanzt man nicht", sagt der Volksmund.
Und doch: Die Entscheidung, das weitere Leben in einem Altenheim zu verbringen, kann für ältere Menschen einen deutlichen Gewinn an Lebensqualität bringen.
Das Altenzentrum St. Norbert möchte auf christlicher Grundlage eine aktive Teilnahme am Leben ermöglichen.
Unser Haus ist ein offenes Haus: Es ist selbstverständlich, dass unsere BewohnerInnen jederzeit Besuch empfangen können. Familie und Freunde gehören einfach weiterhin zum Leben dazu.
Pflege: Begegnung von Mensch zu Mensch
"Pflege hat etwas mit Berührung zu tun, mit körperlicher, verbaler und emotionaler Berührung; Pflege versteht sich als echte Begegnung - von Mensch zu Mensch."
Beim Einzug in unser Haus eröffnet sich für BewohnerInnen ein neuer Lebensabschnitt und ein neues Lebensumfeld.
Ein Team von qualifizierten Pflegekräften leistet mit Engagement und Fürsorge eine individuelle ganzheitliche Bezugspflege und Betreuung der BewohnrInnen. Die BezugspflegemitarbeiterInnen halten den Kontakt, pflegen die Beziehung, erkennen Bedürfnisse und orientieren sich an der Pflege- und Betreuungsplanung.
Dabei geht es nicht nur um körperliche Versorgung sondern auch um seelische und soziale Belange. Unsere MitarbeiterInnen setzen dabei unser christliches Menschen- und Pflegeleitbild bewohnerorientiert in einen liebevollen und individuellen Umgang um.
Dem Betreuungskonzept liegt das Pflegemodell nach Monika Krohwinkel zugrunde.
Jeder Mensch ist einmalig und das Wohlbefinden jedes einzelnen Menschen steht im Vordergrund mit den jeweiligen Wünschen und Bedürfnissen.
Die Pflege und Betreuung richtet sich nach dem neusten Stand der medizinisch-pflegerischen Erkenntnisse, ist persönlich, individuell und findet unter Berücksichtigung der Privatsphäre statt.
Sozialer Dienst: Gemeinsam den Tag gestalten
Unsere BewohnerInnen haben jahrzehntelang ein aktives Leben geführt. Auch die Zeit des Ruhestandes sollte durch zwischenmenschliche Kontakte, Beschäftigung, Hobbies, Geselligkeit und Lebensfreude ausgefüllt sein. Unser Sozialer Dienst ist für die BewohnerInnen da, um miteinander den Alltag zu gestalten. Alle MitarbeiterInnen tragen Sorge für eine abwechslungsreiche Leib- und Seelenpflege. Durch kontinuierliche, intensive Kontaktpflege, werden individuelle Bedürfnisse wahrgenommen und daraus Angebote für den Einzelnen und für Gruppen entwickelt. Ziel ist es immer, größtmögliche Lebensqualität für alle in angenehmer Atmosphäre zu schaffen.
Aufgaben des Sozialen Dienstes im Überblick:
Planung, Organisation und Durchführung von
- geselligen und kirchlichen Festen im Jahreslauf,
- regelmäßigen Gruppenangeboten in den vier Wohnbereichen,
- Gruppenangeboten für alle Interessierten des Altenzentrums,
- individuellen Einzelbegleitungen und -betreuungen durch Besuche und Gespräche,
- Begleitungen neuer BewohnerInnen in der Phase des Einlebens nach dem Heimeinzug,
- von gemeinsamen Veranstaltungen mit den Kirchengemeinden, Kindergärten und Schulen,
- von Verkaufsveranstaltungen für Bekleidung und Schuhe.
- Außerdem: Erstellen der Heimzeitung: "Miteinander - Füreinander" und Fotografieren und Pflege des Fotoarchivs.
Anleitung und Betreuung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sowie Praktikantenanleitung in der Ausbildung zum/ zur AltenpflegerIn und Berufspraktikanten von weiterführenden Schulen bzw. Berufskollegs.
Seelsorge: Der Glaube als Grundlage
Die ganzheitliche Altenpflege umfasst Leib- und Seelenpflege, Sorge für Leib und Seele. Viele alte Menschen wollen ihr Leben aus dem Glauben leben, wie sie es gewohnt waren.
Wo immer es möglich ist, wollen wir mit unseren BewohnerInnen die Zeichen der Nähe Gottes im Leben suchen und finden - auch spirituelle Bedürfnisse im Alltag wahrnehmen - Fragen nach dem Sinn des Lebens und Sterbens zulassen - Wünsche und Interessen erspüren - und im Sinne unserer christlich verwurzelten Überzeugung darauf eingehen - auch in der Begleitung von Kranken und Sterbenden.
Viele, besonders ältere Menschen, möchten ein Leben aus dem Glauben heraus leben. Unsere MitarbeiterInnen unterstützen diesen Wunsch durch religiöse Angebote das ganze Jahr hindurch.
Unsere Angebote im seelsorglichen Bereich sind:
- wöchentlicher Bibelkreis,
- wöchentliche Kommunionfeiern für BewohnerInnen, die nicht in die Kapelle kommen können,
- wöchentlicher Gottesdienst und Wortgottesdienst,
- persönliche Gespräche nach Bedarf,
- evangelischer Gottesdienst allle zwei Wochen.
Die Hauptverantwortung für die Seelsorge obliegt neben der Heimleitung dem Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Norbert und dem/ der Pfarrer/ in des evangelischen Heliand-Bezirks.
Hauswirtschaft: Sich wohlfühlen an Leib und Seele
Wir haben ein Hauswirtschaftskonzept entwickelt, das sich zum Wohle unserer BewohnerInnen an unserem Unternehmensleitbild orientiert. Dabei ist die Ausrichtung einer möglichst alltagsgetreuen Tagesstruktur maßgebend.
Die Mahlzeiten haben im Leben vieler älterer Menschen einen hohen Stellenwert. Daher stimmen wir die Speiseplanung mit dem BewohnerInnen -Küchenausschuss ab. In der hauseigenen Küche sind die MitarbeiterInnen vom Frühstück bis zum Abendessen für die BewohnerInnen da, um ihnen abwechslungsreiche und ausgewogene Speisen zuzubereiten. Wir bieten die Möglichkeit, die Mahlzeiten aus unserem Tagesangebot zusammenzustellen. Diät- und Sonderkostformen gehören selbstverständlich zu unserem Leistungsangebot. Die Mahlzeiten können die BewohnerInnen in unserem großen Speisesaal im Erdgeschoss, in den Wohnküchen auf den Wohnbereichen oder in privater Atmosphäre einnehmen.
Zum Geburtstag servieren wir ein Wahlessen nach Wunsch.
"Kleider machen Leute" heißt es im Volksmund. Auch in der Generation der Älteren hat die persönliche Kleidung einen besonderen Stellenwert. Die persönliche Wäsche ist häufig eine der wenigen Möglichkeiten der Selbstdarstellung. Sie bedeutet vielfach Identifikation und Erinnerung an Vergangenes und trägt somit gleichermaßen zur Lebensqualität und zum Wohlbefinden der BewohnerInnen bei. Die Arbeitsabläufe der hauseigenen Wäscherei sind so organisiert, dass sie den Ansprüchen der BewohnerInnen nach sauberer Kleidung, fachgerechter und zeitnaher Behandlung der Wäsche gerecht werden. Darüber hinaus pflegen die MitarbeiterInnen der Wäscherei einen guten Kontakt zu den BewohnerInnen, so dass auch in diesem Arbeitsbereich das Motto der Einrichtung "Miteinander - Füreinander" bewusst gelebt und erfahrbar ist.
Gemeinwesenarbeit: Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen
Die BewohnerInnen unseres Altenzentrums leben inmitten der katholischen Kirchengemeinde St. Norbert. Die Nähe zur Kirche, zur Tageseinrichtung für Kinder und zum neuen Gemeindehaus ermöglicht Besuche dieser Einrichtungen, sorgt für Abwechslung und bietet die Möglichkeit, Kontakte zu pflegen.
Der Besuch der Heiligen Messe oder die Teilnahme an Konzerten in der Kirche ist möglich. Auch der Heliand-Bezirk, der für die evangelischen BewohnerInnen zuständig ist, hat sein Gemeindezentrum in der Nachbarschaft. Beide Konfessionen führen regelmäßig Gottesdienste in der Kapelle unseres Altenzentrums durch. Die Kirchengemeinde erhält Bescheid, wenn sich BewohnerInnen im Krankenhaus befinden. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin macht regelmäßig Krankenbesuche.
Viele ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die in unserem Altenzentrum tätig sind, haben den Kontakt über die Kirchengemeinden bekommen.
Mit der Tageseinrichtung für Kinder besteht eine langjährige, erfahrungsreiche und gute Zusammenarbeit. Gemeinsame Veranstaltungen zum Beispiel Bewegungsspiele, kreatives Gestalten, Nikolausfeier und vieles mehr werden zu Jahresbeginn abgesprochen und, je nach Angebot, wechselweise in beiden Einrichtungen durchgeführt.
