
Arme Menschen leben kürzer, ihr Krankheitsrisiko ist größer. "Armut macht krank" lautet das Jahresthema der Caritas in 2012. Umgekehrt gilt in vielen Fällen auch: Krankheit macht arm. Deswegen fordert die Caritas im Untertitel: "Jeder verdient Gesundheit".
Caritas in NRW , die Zeitschrift der fünf Diözesancaritasverbände in Nordrhein-Westfalen erscheint viermal jährlich.
Thema der Ausgabe 1/2012: Armut macht krank
Engagieren auch Sie sich jetzt für unsere gemeinsame Kooperation! Denn durch den Erwerb eines Aktion Mensch-Loses tragen Sie dazu bei, dass künftig noch mehr Projektvorhaben mit dem Deutschen Caritasverband realisiert werden können. Zugleich sichern Sie sich durch Ihre Spielteilnahme die Chance auf viele attraktive Gewinne!
Jetzt mitmachen!Caritasverband Lünen e. V.
Graf-Adolf-Straße 23-25
44534 Lünen
Telefon: 02306 7004-0
Telefax: 02306 7004-40
E-Mail: info@caritas-luenen.de
Den Jahresbericht finden Sie hier.
Die letzte Vertreterversammlung des Caritasverband Lünen e. V. fand am 19. September 2011 statt.
Die Villa Bolte, unser heutiges Kurzzeitpflegeheim St. Elisabeth feiert in diesem Jahr 100-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass haben wir eine Festschrift erstellt.
Lesen Sie hier mehr über das Kurzzeitpflegeheim.
Ein Haus zum Wohlfühlen
Bewohner und Heimbeirat bestimmen mit / Hobbys und Kontakte pflegen

LÜNEN. Ein Haus, in dem alte Menschen gut wohnen und leben können – das war das Ziel, als vor mehr als 30 Jahren das Caritas-Altenzentrum
St. Norbert eröffnet wurde. Und dieses Ziel gilt noch heute. Auch wenn sich die Bedingungen mittlerweile geändert haben. Heute
ziehen Senioren erst ins Heim, wenn sie pflegebedürftig sind, die Verweildauer ist meist sehr viel kürzer als noch in den
80-er Jahren. „Dass die Bewohner gut gepflegt werden, ist selbstverständlich. Uns ist aber auch weiter die gemütliche Atmosphäre
wichtig und dass die Senioren ihre Hobbys pflegen können und soziale Kontakte haben,“ betont Ute Holtermann. Seit 2005 ist
sie Heimleiterin, davor gehörte sie schon viele Jahre zum Mitarbeiter-Team.
Seit 30 Jahren Von Anfang an lebt Brigitte Ruhnau im Altenzentrum an der Laakstraße. Sie zog als 44-Jährige ein und fühlt
sich seit 30 Jahren wohl in dem Haus, in dem warme Farben dominieren und in dem die Bewohner bei der Auswahl von Möbeln und
Bildern für die Gemeinschaftsbereiche mitbestimmen können. Dass sie ihre eigenen Zimmer mit persönlichem Mobiliar ausstatten,
ist für die Bewohner ohnehin selbstverständlich. mehr...
Quelle: Ruhr-Nachrichten
Christlicher Geist prägt die Arbeit
Caritas-Mitarbeiter organisieren das ganze Jahr über viele unterschiedliche Angebote

LÜNEN. Langeweile kommt im Caritas-Altenzentrum St. Norbert nicht auf. So gibt es jeden Monat ein Geburtstagskaffeetrinken
für die "Geburtstagskinder“ des vergangenen Monats unter den Bewohnern und Mitarbeitern. Der frühere Heimleiter Klaus Thiesen
lädt regelmäßig zum Männerstammtisch ein und alle zwei Monate bitten die Mitarbeiter zum Tanztee. Gottesdienste und die Zusammenarbeit
mit der benachbarten St. Norbert-Kindertagesstätte sind für das christlich geprägte Haus selbstverständlich. „Natürlich feiern
wir auch Karneval und alle christlichen Feste“, unterstreicht Marion Grabowski, seit 2005 Pflegedienstleitung und Stellvertreterin
von Heimleiterin Ute Holtermann. Regelmäßig gibt es Krankensalbungsfeiern für Bewohner, die daran teilnehmen möchten. Etwas
Besonderes ist der Besinnungstag im März, der jedes Jahr unter einem anderen Motto steht und bei dem die Bewohner je nach
Fähigkeit und Neigung die unterschiedlichsten Projekte bearbeiten. Bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken werden dann die Ergebnisse
vorgestellt. mehr...
Quelle: Ruhr-Nachrichten
Neue Wege gehen….
Erkenntnisse die derzeit von den zuständigen Gremien in der Politik in konkrete Hilfe umgesetzt werden, finden schon lange
praktische Anwendung im Altenwohnhaus Sankt Josef.

Seit mehr als 5 Jahren gibt es dort ein Angebot, dass unter dem Namen „Neue Wege gehen …“ speziell auf die Unterstützung von
Demenzkranken und ihren Angehörigen ausgerichtet ist.
Jeden Montag und jeden Donnerstag findet dieses Angebot statt. Gegen 12:00 Uhr treffen die Teilnehmer der Gruppe ein, das Angebot endet um 16:00 Uhr.
Engagierte Ehrenamtliche Mitarbeiter des Altenwohnhauses haben sich in Kursen das nötige Rüstzeug geholt um mit Dementen zu
arbeiten. Ziel war es Ihnen, ein kurzweiliges Freizeitangebot auf die Beine zu stellen, mit dem der Demente nicht überfordert
wird und sich wohlfühlen kann und den Angehörigen Freiraum für andere Aktivitäten zu geben, ohne die Sorge um den dementen
Angehörigen.
Regelmäßig zweimal in der Woche findet dieses Treffen im Altenwohnhaus statt, das mit einem gemeinsamen Mittagessen beginnt. mehr...
Von Ulrich Kuhlmann
Abschied nach 18 Jahren
Nach 18 Jahren geht die kleine Frau mit dem großen Herzen für die Anliegen aller Bewohner und Mitarbeiter in den wohlverdienten
Ruhestand.
„Ich kann nicht mehr. Ich bin gerne hier und kann mir eine Zeit ohne euch nicht vorstellen, aber ich kann nicht mehr“.
Putzen ist Schwerstarbeit. Tag für Tag mit schweren Eimern, großen Wischern und noch größeren Putzwagen die eigenen und häufig
auch noch fremde Reviere zu bewältigen, hat Spuren hinterlassen. „Dazu kommt noch meine Größe, ich muss häufig über Kopf arbeiten“.
Bei einem gemeinsamen Frühstück mit Leitung und MAV des Hauses wurde Frau Rogge verabschiedet. Dass ihr der Abschied nicht
leicht fiel, merkte man schon daran, das zunächst kein Wort über ihre Lippen kam und die Tränen in den Augen langsam sichtbar
wurden. Erst im Verlauf des Frühstücks lockerte sich die Stimmung und es wurde in Erinnerung geschwelgt. Erinnerungen über
Bewohner, die schon lange verstorben sind, über Mitarbeiter, die schon berentet sind oder das Haus verlassen haben. Ein besonderes
Thema war der Umbau und Neubau Ende des vergangenen Jahrhunderts. Mit jeder Anekdote war spürbar: diese Frau mag die Menschen
denen Sie Tag für Tag im Altenwohnhaus begegnet. mehr...
Von Ulrich Kuhlmann
Demenzbetreuung bei den Caritas Sozialstationen für Lünen, Selm und Werne:
„Je öfter ich wiedergekommen bin, desto besser wurde es.“

Seit mittlerweile Anfang 2009 bieten die Caritas Sozialstationen für Lünen, Selm und Werne stundenweise Demenzbetreuung für
den häuslichen Bereich an. Dieses Angebot hat sich mittlerweile so gut etabliert, dass bereits 19 geschulte Demenzbetreuungskräfte
hierfür arbeiten und ständig neue Mitarbeiter gesucht werden.
Frau Tanja Posala koordiniert das Angebot und ist auch für die regelmäßige Begleitung der Mitarbeiter zuständig.
Einen Einblick in ihre Arbeit gewähren uns Frau Döhler und Frau Gurek-Zaganjori. Beide Mitarbeiterinnen sind von Beginn an
dabei und haben viele Erfahrungen in der Demenzbetreuung sammeln können. mehr...
Von Vera Ketteler
Bitte melden Sie sich bei Fragen zu unseren Demenzbetreuungsangeboten direkt bei unseren Sozialstationen:
Caritas Sozialstation Lünen Tel.: 0 23 06 – 91 07-20
Caritas Sozialstation Selm-Werne Tel.: 0 25 92 – 98 11 18
Weihbischof lobt Caritas
Ehrenamtliche sollen Seelsorge erlernen

LÜNEN. Der Paderborner Weihbischof Matthias König hat gestern das Engagement der Mitarbeiter des Caritas-Verbandes Lünen gelobt:
„ Ihre Tätigkeiten sind unendlich vielfältig und beeindruckend.“ Denn König war an diesem Tag zu Gast in der Lüner Geschäftsstelle.
Im Lauf des Tages besuchte er die Kurzzeitpflege in Cappenberg. Nächste Woche wird der Weihbischof außerdem die Leoschule
und einen Caritas-Kindergarten besuchen. Pfarrer Horst Feil begrüßte als Vorstandsmitglied den hohen
Gast aus dem Erzbistum Paderborn. „Innerhalb Ihrer Firm- und Visitationsreise im Dekanat Unna besuchen Sie alle kirchlichen
Institutionen, Gremien und Priester. Das ist sicher anstrengend, aber sehr informativ.“ Schließlich, so Feil, könne man nur
auf diese Weise erfahren, was an der Basis los sei. mehr...
Quelle: Ruhr-Nachrichten
Süße Weihnachtsüberraschungen für Flüchtlingskinder

Für mehr als 30 Flüchtlingsfamilien, die mit ihren Kindern in den Unterkünften Auf dem Ringe, Alstedder Straße, Brambauer
Straße und Wilhelm-Meier-Straße leben, gab es jetzt eine vorweihnachtliche Überraschung. Bettina De Sacco (r.) und Nadica
Fiedler von der Asylbewerber-Betreuung des Caritas-Verbandes Lünen kamen mit großen Tüten vorbei. Darin: Süßigkeiten, Obst,
Knabbereien und manche andere Kleinigkeit.
Die Geschenktüten wurden dieses Mal aus der Spende in Höhe von 1000 Euro finanziert, die der Caritas-Verband in der vergangenen
Woche von der Firma C & A erhalten hatte.
Quelle: Ruhr-Nachrichten
Caritas verschenkt Nikoläuse

Menschen eine Freude machen, mit dem echten Nikolaus mit Mitra, Bischofsstab, Evangeliar und der Nikolausgeschichte, das war
das Ziel der Nikolausaktion des Caritasverband Lünen- Selm- Werne. Innerhalb einer Stunde waren die 300 Nikoläuse von Heike
Homann, stellvertretende Geschäftsführerin und Rolf Leimann, Bereichsleiter beim Caritasverband Lünen e.V. an Besucher des
Wochenmarktes in Lünen verteilt, die freudig überrascht und dankbar auf dieses kleine Geschenk reagierten. mehr...
Foto: RN - Goldstein
Text: Rolf Leimann
Lesedetektiv vermittelt Life-Literatur
Eine Einladung der Lippe Buchhandlung machte es möglich.

30 Kinder der Offenen Ganztagsschulen Leo und Osterfeld machten sich am 16. November in spannender Mission auf den Weg dorthin, um Rätsel, Geheimnisse und Geschichten vom Lesedetektiv zu hören. Der Schauspieler Frank Sommer verlieh einer Handpuppe seine professionelle Stimme und fungierte als Lesedetektiv. Diese besondere Form der Leseförderung nahm die Kinder völlig in ihren Bann und will sie im technischen Zeitalter motivieren, selber zu lesen. Ein sehr gelungener Nachmittag des Lernens und der Freude. mehr...
Von Margret Banken-Konrad
Foto: Ursula Reichardt
Schulsozialarbeit
Schulsozialarbeit an der Osterfeldschule I und II.

Ein Klassiker der Sozialen Arbeit –die Schulsozialarbeit- wurde Mitte Oktober an sechs Lüner Grundschulen im Rahmendes neuen
Bildungs- und Teilhabegesetzes installiert. Klassiker deshalb, weil es die Schulsozialarbeit schon seit über 30 Jahren gibt,
aber eben nicht an Grundschulen, sondern an Haupt-, Gesamt- und Sonderschulen. Vornehmlich dort, wo soziale Brennpunkte die
Einzugsgebiete der Schulen bestimmen.
Wir freuen uns, dass wir die Schulsozialarbeit an der Osterfeldschule mit ihrem Teilstandort in der Geist (ehemals Nikolaus
Groß Schule), deren Träger des Offenen Ganztages der Caritasverband schon seit fünf Jahren ist, nun auch die Pionier- und
Aufbauarbeit der Schulsozialarbeit leisten darf. Das Projekt ist zunächst für drei Jahre ausgelegt. Die Schulsozialarbeit
an Grundschulen verfolgt das Ziel, die Chancen von benachteiligten Kindern an der gesellschaftlichen Teilhabe zu ermöglichen
bzw. zu verbessern. Von Armut bedrohte Familien, Familien mit nur einem Elternteil sowie Kinder und Jugendliche aus Familien
mit Auswanderungsgeschichte sind überproportional in ihren gesellschaftlichen Chancen beeinträchtigt und benachteiligt. mehr...
Von Margret Banken-Konrad
Foto: Andrea Lindenlaub










